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	<title>Forum Unternehmensentwicklung</title>
	<link>https://forum.rainer-windisch.de/</link>
	<description>Herzlich Willkommen beim Forum Unternehmensentwicklung!!!
In diesem Forum finden Sie verschiedene Artikel zu Aspekten wirksamer Unternehmensentwicklung. Diese Aspekte m&#252;ssen professionell bearbeitet werden, soll die Entwicklung ressourcenschonend, schnell und nachhaltig sein. Sie haben die M&#246;glichkeit, die Artikel als pdf herunterzuladen und hier im Forum zu kommentieren. Inhaltliche Erg&#228;nzungen/ Klarstellungen etc. werden halbj&#228;hrlich in die Artikel eingearbeitet.
Ich freue mich auf einen bereichernden Austausch und w&#252;nsche weiterhin viel Wirksamkeit!</description>
	<language>de</language>
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		<title>Forum Unternehmensentwicklung</title>
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		<title>Haltungsorientierte F&#252;hrung in Krisenzeiten - &#8222;Ich f&#252;hre Dich und mich durch die Krise&#8220;</title>
		<link>https://forum.rainer-windisch.de/artikel/article/haltungsorientierte-fuhrung-in</link>
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		<dc:date>2016-06-24T07:58:19Z</dc:date>
		<dc:format>text/html</dc:format>
		<dc:language>de</dc:language>
		<dc:creator>Dr. Regina Hauser</dc:creator>



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&lt;p&gt;&#8222;Um die Welt zu ruinieren, gen&#252;gt es, wenn jeder seine Pflicht tut&#8220; (Winston Churchill) &lt;br class='autobr' /&gt;
In der Rolle als verantwortliche F&#252;hrungskraft sind wir in einer Krise, die unsere Organisation als Ganzes auf existentielle Art und Weise betrifft, aber auch uns ganz unmittelbar mit unseren eigenen Lebensfragen konfrontiert. &lt;br class='autobr' /&gt;
Wenn wir als verantwortliche Manager souver&#228;n agieren wollen, mit dem Ziel vor Augen, die Organisation und die uns anvertrauten Menschen nachhaltig aus der Krise heraus zu f&#252;hren, (...)&lt;/p&gt;


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&lt;a href="https://forum.rainer-windisch.de/artikel/" rel="directory"&gt;Artikel&lt;/a&gt;


		</description>


 <content:encoded>&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;div id=&#034;slider1&#034;&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;&#8222;Um die Welt zu ruinieren,&lt;br class='autobr' /&gt;
gen&#252;gt es, wenn jeder seine&lt;br class='autobr' /&gt;
Pflicht tut&#8220;&lt;br class='autobr' /&gt;
(Winston Churchill)&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der Rolle als verantwortliche F&#252;hrungskraft sind wir in einer Krise, die unsere Organisation als Ganzes auf existentielle Art und Weise betrifft, aber auch uns ganz unmittelbar mit unseren eigenen Lebensfragen konfrontiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn wir als verantwortliche Manager souver&#228;n agieren wollen, mit dem Ziel vor Augen, die Organisation und die uns anvertrauten Menschen nachhaltig aus der Krise heraus zu f&#252;hren, dann geht der Weg zwangsl&#228;ufig nach innen und erfordert eine hohe Bewusstheit im Umgang mit sich selbst.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die hier vorliegende Selbstreflexion von mir als Managerin im Kontext einer Organisationskrise l&#228;dt dazu ein, den &#228;u&#223;eren Erfolgsfaktoren in der Bew&#228;ltigung von Krisensituationen die inneren Erfolgsfaktoren gegen&#252;ber zu stellen und dabei die drei wesentlichen Ebenen zu betrachten: die eigene Person, das verantwortlich agierende Team des Managements und die Organisation als Ganzes.&lt;/p&gt;
&lt;h3 class=&#034;spip&#034;&gt;Lektion 1&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;Im Au&#223;en:&lt;br class='autobr' /&gt;
Die Existenzgef&#228;hrdung der Organisation als Ausl&#246;ser&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Innen:&lt;br class='autobr' /&gt;
Die innere Krise annehmen&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im R&#252;ckblick auf den Prozess gibt es einen Zeitpunkt Null, den Zeitpunkt der eigentlichen Intervention, als das scheinbar Unabwendbare zum ersten Mal ausgesprochen wurde. Im vorliegenden Fall ausgel&#246;st durch die drohende Schlie&#223;ung des Standorts &#8211; eine eigentlich bereits beschlossene Sache, es waren nur noch wenige Monate Zeit bis zur offiziellen Verk&#252;ndigung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aus meiner pers&#246;nlichen Perspektive und in der Rolle der damals verantwortlichen Personalleiterin kann ich mich noch gut an diesen Zeitpunkt erinnern, und auch an die Frage des Gesch&#228;ftsf&#252;hrers &#8222;Haben Sie Lust, mit mir alles zu versuchen, um den Karren aus dem Dreck zu ziehen?&#8220;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die inneren und &#228;u&#223;eren Welten &#252;berschlagen sich zu diesem Zeitpunkt in mir, ein Gef&#252;hl der Ohnmacht breitet sich aus, und vom ersten Moment an l&#228;sst sich ein Disput beobachten zwischen der mahnenden Stimme des Verstandes und der emotio nalen Ebene, die sich mit Vehemenz offenbart und sich Durchbruch verschaffen will.&lt;br class='autobr' /&gt;
Einerseits appelliert der Verstand an die Verantwortung in der Rolle und aus dieser Perspektive scheint die Entscheidung klar, die Verantwortung anzunehmen. Schlie&#223;lich geht es um Menschenschicksale, um eine gro&#223;e Zahl von Arbeitspl&#228;tzen, die unwiderruflich verloren gehen w&#252;rden und um viele Familien, deren materielle Existenz auf dem Spiel steht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Indes, in dieses Gef&#252;hl der klaren Verantwortung mischen sich vehement Ohnmacht und Zweifel. Eine bereits in der Konzernzentrale getroffene Entscheidung, wie viel Sinn macht es da &#252;berhaupt zu k&#228;mpfen, wie kann das gehen, was sollen wir und ich da &#252;berhaupt ausrichten k&#246;nnen? Und es sind &#228;u&#223;erst unangenehme Gedanken an das Endszenario einer Standortschlie&#223;ung in der Rolle als Personalleiterin. Gedanken an die lange Zeit, bis der Schritt vollzogen ist, mit harter, unliebsamer Arbeit, mit Schmerzen, &#196;rger, Trauer und Leid, so habe ich mir die n&#228;chsten Jahre nicht&lt;br class='autobr' /&gt;
vorgestellt, mahnte mich die innere Stimme.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Widerstand macht sich breit und auch das verhaftet Sein in der materiellen Welt. Dazu kommt noch eine emotionale Seite. Gerade habe ich mein Arbeitspensum ein wenig reduziert, um mehr Zeit f&#252;r unseren zweij&#228;hrigen Sohn zu haben. Nun soll es wieder zur&#252;ckzustecken hei&#223;en, die eigenen Bed&#252;rfnisse ignorieren, dem Wunsch, sich auch dem Muttersein hinzugeben, zu widersagen? Das macht traurig und hilflos.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Doch ganz am Ende dieses inneren Wirbelsturms gibt es noch eine andere Ebene, dort wo die auten Stimmen, die Gedanken und Emotionen f&#252;r kurze Zeit zum Schweigen kommen, in der Stille, im bei sich selbst Sein, im Ersp&#252;ren, dessen, was wesentlich ist. Es ist so etwas wie ein innerer Ruf, das Gef&#252;hl, dass alles Sinn macht, dass der Platz und die Situation, in der ich mich gerade befinde, genauso f&#252;r mich gemeint sind, mir die Chance offerieren, weiter wesentlich zu werden und meiner Berufung, meiner Aufgabe, die weit mehr ist als Position und Rolle, zu folgen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und an diesem inneren Ort vernehme ich ein deutliches Ja! Ein Ja, die Situation so anzunehmen, wie sie sich zeigt, dem Fluss des Lebens zu folgen und dies als eine Lern- und Entwicklungschance zu gestalten &#8211; f&#252;r meinen eigenen Weg und auch f&#252;r die, mit denen gemeinsam ich diesen Prozess gestalte, soweit mir das erlaubt und&lt;br class='autobr' /&gt;
m&#246;glich ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dies ist eine der ersten pers&#246;nlichen Erfahrungen und eine wesentliche Erkenntnis in dem Prozess: Nur wer selbst die Krise innerlich durchlebt und angenommen hat, kann sie im &#196;u&#223;eren gestalten und die darin verborgenen Chancen zum Leben bringen. So wird auf dem H&#246;hepunkt der inneren Krise ein Wendepunkt erlebbar, der mit einer lebensbejahenden und annehmenden Haltung einhergeht. Ein Moment der Pr&#228;senz in der Gegenwart, in dem sich auch die Angst und alle damit verbundenen Gef&#252;hle aufl&#246;sen und einer gro&#223;en, neuen Lebenskraft Raum geben.&lt;/p&gt;
&lt;h3 class=&#034;spip&#034;&gt;Lektion 2&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;Im Au&#223;en:&lt;br class='autobr' /&gt;
Der Management-Diskurs als Plattform f&#252;r Begegnung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Innen:&lt;br class='autobr' /&gt;
Sich zeigen, damit der Andere sich erkennen kann&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dem Prozess der Einkehr bei sich selbst, folgte eine intensive Phase der Auseinandersetzung im Kreis der obersten F&#252;hrungsverantwortlichen. Dort, wo Unbestimmtheit und Unsicherheit den Prozess dominieren, liegt auch die Chance verborgen, die besondere Begegnungsqualit&#228;t des Dialogs miteinander zu entwickeln.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Denn die F&#228;higkeit, in dieser hoch komplexen, Problem behafteten und scheinbar ausweglosen Situation, L&#246;sungen zu entwickeln, ist vergleichbar mit dem Besuch eines DunkelMuseums. Es braucht eine andere Form der Wahrnehmungsf&#228;higkeit, eine F&#228;higkeit der Wahrnehmung dessen, was sich im Unbewussten und Verborgenen zeigt, ein hohes gegenseitiges Vertrauen, das beim gemeinsamen Gehen entsteht, eine Form der Kommunikation und Begegnung, die weit &#252;ber das hinaus geht, was gewohnte Praxis ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Diskussion als g&#228;ngiges Modell der Kommunikation auf Ebene des Managements, die dazu dient im Abw&#228;gen von Handlungsalternativen zu Entscheidungen zu kommen, greift hier zu kurz. Denn es geht nicht darum, die eigene Sicht der Dinge durchzusetzen und Argumente gegeneinander abzuw&#228;gen, da dies zun&#228;chst gar nicht m&#246;glich ist. Vielmehr lautet die Maxime, die Entwicklung eines m&#246;glichen Zukunftsszenarios als gemeinsamen Entstehungsprozess zu gestalten. Qualit&#228;ten, die aus einer Haltung der Achtsamkeit und des Zuh&#246;rens von innen heraus kommen, einer Haltung, die dem Anderen zugewandt ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im wachsenden Vertrauen jenseits der gewohnten Management Routinen wird es m&#246;glich, sich selbst mit dem eigenen, inneren Prozess zu zeigen und sich aufeinander einzulassen. Dieses sich Zeigen ist wesentlich, damit der Andere nicht nur sein Gegen&#252;ber, sondern auch sich selbst klarer sehen und erkennen kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am Beispiel der Existenzkrise dieser Organisation hat das wesentlich dazu beigetragen, dass neben der Entwicklung inhaltlich neuer Ideen und einer nachhaltigen Strategie zur Bew&#228;ltigung der Krise, eine neue Form des Dialogs entstanden ist. Dieser war das Gef&#228;&#223;, das auch die Entwicklung der zeitlich und individuell unterschiedlichen inneren Prozesse der Einzelnen, zu einem gr&#246;&#223;eren, gemeinsamen Ganzen integriert hat. Ein Prozess, der wiederum dazu beitrug, dass am Ende dieser intensiven Phase der Auseinandersetzung und des Aushandelns alle miteinander auf Augenh&#246;he waren, was bis dahin noch nie gelungen war.&lt;/p&gt;
&lt;h3 class=&#034;spip&#034;&gt;Lektion 3&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;Im Au&#223;en:&lt;br class='autobr' /&gt;
Commitment aller Beteiligten sicherstellen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Innen:&lt;br class='autobr' /&gt;
Klarheit in sich selbst finden&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Phase, ein echtes Commitment des obersten F&#252;hrungskreises sicherzustellen, war aus meiner Sicht der entscheidende Faktor, um am Ende die Krise abzuwenden und das Fundament zu bauen, auf dem der Standort in Richtung einer nachhaltigen Zukunftsf&#228;higkeit transformiert werden konnte. Daf&#252;r brauchte es sehr viel Raum und Zeit, die unter einer reinen Effizienz- und Ressourcen-Betrachtung, unverh&#228;ltnism&#228;&#223;ig&lt;br class='autobr' /&gt;
scheint, wenn man sie in Bezug zu der f&#252;r den Gesamtprozess zur Verf&#252;gung stehenden Zeit sieht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Von den ungef&#228;hr sechs Monaten, die blieben, um die Kehrtwende zu schaffen, hat sich das Managementteam etwa zwei Monate mit sich selbst besch&#228;ftigt. Hinzu kommt, dass diese Phase nicht immer effektiv war. Dinge, die in der einen F&#252;hrungsklausur beschlossen wurden, wurden in der n&#228;chsten bereits wieder in Frage gestellt, weil einzelne ins Z&#246;gern oder Zweifeln kamen, neue Fragen aufgeworfen wurden, und die F&#228;higkeit im Team, unter extrem hoher Unsicherheit und mit hohem Risiko zu agieren, noch nicht einge&#252;bt genug war.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dar&#252;ber hinaus erforderte der Prozess ein hohes Ma&#223; an pers&#246;nlichem Commitment auf allen Ebenen: ein zeitlich ho- hes Engagement, oft bis in die sp&#228;ten Abendstunden hinein, die Bereitschaft, auch die eigenen inneren Themen, Sorgen, &#196;ngste, Widerst&#228;nde im Team zu besprechen, und auch das Commitment, selbst eigene materielle Zugest&#228;ndnisse zu&lt;br class='autobr' /&gt;
machen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier keinerlei Kompromisse zuzulassen, und nach einem langen Teamprozess jeden in Vier-Augen-Gespr&#228;chen abzuholen, war ein kluger und nachhaltig wirksamer Zug des verantwortlichen Gesch&#228;ftsf&#252;hrers.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sich das Wort darauf geben zu lassen, den Prozess verantwortlich bis zum Ende mitzugestalten und mitzutragen, und gleichzeitig die M&#246;glichkeit einzur&#228;umen, dies zu &#252;berdenken und zu Beginn des Prozesses, bevor das Team vor die Mitarbeiterschaft trat, noch aussteigen zu k&#246;nnen, hat zur gro&#223;en Klarheit bei jedem Einzelnen und auch beim Team als Ganzes beigetragen. Das Gef&#252;hl nach dieser Phase, sich blind aufeinander verlassen zu k&#246;nnen und in gemeinsamer, gegenseitiger Verantwortung zu agieren, war sehr ausgepr&#228;gt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Damit war nicht nur ein wesentlicher Baustein f&#252;r den Erfolg gelegt, vielmehr hat dies auch dazu beigetragen, dass in allen weiteren Phasen des Prozesses das Team sehr agil, flexibel und unternehmerisch handeln und entscheiden konnte, was die eigentlichen Erfolgsgr&#246;&#223;en in der Krisenbew&#228;ltigung waren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gleichzeitig hat dieser Prozess, der f&#252;r die Mitarbeiter nicht erlebbar war und hinter verschlossenen T&#252;ren stattfand, zu einem hohen Ma&#223; an Glaubw&#252;rdigkeit gef&#252;hrt. Denn in dem Moment, als das Managementteam in einen Dialog mit den Mitarbeitern trat, war die Glaubw&#252;rdigkeit f&#252;r alle sp&#252;rbar und erlebbar, ohne dass dies nochmals explizit betont werden musste.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Verl&#228;sslichkeit des Managements war Ausdruck einer Haltung, die aus dem gemeinsam und individuell Erlebten und Erfahrenen resultierte.&lt;br class='autobr' /&gt;
Diese Glaubw&#252;rdigkeit so uneingeschr&#228;nkt zu erfahren, war aus meiner Sicht der eigentliche Lohn f&#252;r den anstrengenden Prozess zuvor und f&#252;r die Bereitschaft, sich ganz eingelassen zu haben.&lt;/p&gt;
&lt;h3 class=&#034;spip&#034;&gt;Lektion 4&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;Im Au&#223;en:&lt;br class='autobr' /&gt;
Symbolische F&#252;hrung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Innen:&lt;br class='autobr' /&gt;
Die Kraft der Musterunterbrechung&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach der intensiven Zeit eingehender Management-Klausuren und Reflexionen war es ein Meilenstein der besonderen Art, wie wir als F&#252;hrungsteam die erste Kommunikation mit allen Mitarbeitern gestaltet haben. Erst neulich habe ich eine fr&#252;here Kollegin getroffen. Im Gespr&#228;ch sagte sie: &#8222;Wei&#223;t Du, wenn Ihr damals die Informationsveranstaltung nicht genau in der Art und Weise gestaltet h&#228;ttet, ich bin mir sicher, das Ganze w&#228;re nicht so erfolgreich geworden.&#8220;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Aussage hat mich sehr beeindruckt, und im Nachsp&#252;ren trifft sie auch aus meiner eigenen Perspektive den Kern. In unserem Team war schnell klar, dass wir diese erste Information jenseits der bisher gewohnten Routine gestalten wollten und mussten. Aber wie? Wir waren uns einig darin, dass in dem Moment, in dem wir den Saal betreten w&#252;rden, jeder sp&#252;ren sollte, jetzt ist etwas anders, jetzt bricht eine neue &#196;ra an. Nur wie gelingt es, einen solchen Anspruch umzusetzen? Und was sind im Nachhinein die Stellhebel gewesen, dass dies in der Wahrnehmung der Mitarbeiter tats&#228;chlich so erlebt wurde?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie so oft, w&#252;rden sich wahrscheinlich sehr unterschiedliche Antworten ergeben, w&#252;rde man den betroffenen F&#252;hrungskreis dazu befragen. In der eigenen Analyse gibt es einige Erfolgsfaktoren, die als Empfehlung in jedem Handbuch f&#252;r Kommunikation in Krisenzeiten stehen sollten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als erster Erfolgsfaktor ist hier vor allem die Pr&#228;senz des gesamten Managementteams zu nennen. Aus der bisherigen Routine regelm&#228;&#223;iger Informationen waren es die Mitarbeiter gewohnt, dass der Gesch&#228;ftsf&#252;hrer und gegebenenfalls situativ ein oder zwei weitere Experten zu spezifischen Themen auf der B&#252;hne waren. Nun trat unser gesamtes Team geschlossen nebeneinander vor die Mitarbeiter. Ein symbolischer Akt, um das f&#252;r uns in diesem Prozess wichtigste Prinzip von &#8222;We are mutual accountable&#8220; (auf Deutsch etwa: wir stehen f&#252;reinander ein) zum Ausdruck zu bringen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Damit meinten wir, in diesem Prozess ist der Fehler des einen auch der Fehler des anderen und wir sind gegenseitig f&#252;reinander verantwortlich und miteinander f&#252;r das Ergebnis, unabh&#228;ngig davon, wie es ausgeht. In diesem besonderen Moment als wir gemeinsam auf die B&#252;hne traten, h&#228;tte man unter den 1.000 Mitarbeitern eine Stecknadel fallen h&#246;ren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der zweite Erfolgsfaktor liegt in der Ausgestaltung und Form der Kommunikation begr&#252;ndet, die wir gemeinsam entwickelt haben. Dies war ein Entstehungsprozess in st&#228;ndigem inhaltlichem Ringen um die richtige Botschaft, und um die Frage, welcher Inhalt bei den Mitarbeitern welche Resonanz ausl&#246;st. Sofern eine Person aus unserem Team einen Inhalt nicht mittragen konnte, wurde er wieder verworfen, und neu gedacht. Mehrere Wochen und viele Stunden war das F&#252;hrungsteam in diesen Prozess involviert, bis alle das Gef&#252;hl hatten, jetzt passt die Botschaft, der Inhalt, die Einfachheit der Sprache und die Form zu dem, was wir bewirken wollen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wichtig war es uns dabei vor allem, die Menschen nicht nur in ihrem Kopf, sondern auch in ihrem Herzen zu erreichen, und mit der Informationsveranstaltung den Beginn einer Haltungs&#228;nderung zu bewirken. Am Ende hatte jeder aus dem Team einen Inhalt, den er pr&#228;sentierte, und den er aus seiner Rolle und seiner pers&#246;nlichen Perspektive heraus vertreten wollte. Wir sprachen viel in emotionalen und visuell klaren Bildern, und mit so wenig Worten wie m&#246;glich. In diesem kritischen Prozess war es ein Schl&#252;sselfaktor, dass vor der offiziellen Information kein noch so kleines Ger&#252;cht und keinerlei Anlass f&#252;r eine allgemeine Verunsicherung nach au&#223;en drang. Wir konnten uns aufeinander verlassen, was uns erm&#246;glichte, uns auf den eigenen Prozess zu konzentrieren, und gleichzeitig sicherstellte, dass in der Organisation in der Zwischenzeit mit hoher Effizienz und Qualit&#228;t weiter gearbeitet wurde.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei all diesen Empfehlungen f&#252;r das Handbuch zur Kommunikation in Krisenzeiten ist der entscheidende Erfolgsfaktor noch nicht genannt. Der einzige Faktor, der weder sichtbar noch nachahmbar ist, ist der Prozess, der aus dem Inneren heraus entstand, die Haltung n&#228;mlich, die sp&#252;rbar ist, auch wenn sie sich nicht in Worte fassen l&#228;sst.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Haltung des F&#252;hrungsteams und jedes Einzelnen, die aus dem pers&#246;nlichen und gemeinsamen Entwicklungs- und Entstehungsprozesses entsprang, wurde letztlich der entscheidende Faktor f&#252;r nachhaltigen Erfolg. So gelang es, das Vertrauen der Mitarbeiter sowie deren Bereitschaft, die Herausforderungen zur Gestaltung einer gemeinsamen Zukunft anzunehmen, zu gewinnen. Sie konnten aus der Opferrolle heraustreten und selbst Verantwortung &#252;bernehmen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Element der Management-Information war es &#252;berdies, Betroffene zu verantwortlich Handelnden zu machen. Dazu wurde ein Bild der Notwasserung auf dem Hudson River gezeigt, bei der es Chesley Sullenberger als Krisenpilot gelungen war, souver&#228;n und ohne einen Verletzten auf dem Fluss zu landen. Die Botschaft war, auch wenn ein guter Ausgang der Situation mit gro&#223;em Risiko verbunden ist, wir als F&#252;hrungsmannschaft sind absolut &#252;berzeugt, dass wir dies gemeinsam schaffen k&#246;nnen. Das Bild war untertitelt mit einem Zitat von Winston Churchill: &#8222;Um die Welt zu ruinieren, gen&#252;gt es, wenn jeder seine Pflicht tut.&#8220; Wir haben weit mehr als die Pflicht jedes Einzelnen verlangt, und auch bekommen. Die Botschaft war angekommen.&lt;/p&gt;
&lt;h3 class=&#034;spip&#034;&gt;Lektion 5&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;Im Au&#223;en:&lt;br class='autobr' /&gt;
Lebendige Kommunikation als Schl&#252;sselinstrument&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Innen:&lt;br class='autobr' /&gt;
N&#228;he herstellen und mit sich in Kontakt bleiben&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dies war jedoch nur der Anfang eines gesamthaft langfristig angelegten Kommunikationsprozesses. Der Grundstein war gelegt, nun hie&#223; es unmittelbar zu agieren und am Ball zu bleiben, damit die Kommunikation mit den Mitarbeitern zu einem lebendigen, sich gegenseitig befruchtenden Prozess werden konnte. Den Dialog zu erm&#246;glichen und auch &#252;ber die steinigen und schwierigen Phasen hinweg am Leben zu halten, war die Maxime unseres Handelns. Zun&#228;chst ging es darum zu verstehen, was die Mitarbeiter aus unserer Management-Information mitgenommen hatten, was diese an Gedanken, Gef&#252;hlen und Fragen ausgel&#246;st hatte, welche Befindlichkeiten, &#196;ngste und Sorgen die Mitarbeiter im Nachgang&lt;br class='autobr' /&gt;
besch&#228;ftigten.&lt;br class='autobr' /&gt;
Um darauf angemessen eingehen zu k&#246;nnen und den Prozess im Wettlauf mit der Zeit, mit all der Anspannung, unter der die F&#252;hrungsmannschaft selbst stand, souver&#228;n steuern zu k&#246;nnen, wurde eine neu Form der Kommunikation eingef&#252;hrt. So sind jeweils zwei Mitglieder des F&#252;hrungsteams gemeinsam in die einzelnen Bereiche zu den Mitarbeitern gegangen, um in Kleingruppen eine Vertiefung im Dialog zu gew&#228;hrleisten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es ging &#8211; vielleicht f&#252;r viele unbewusst &#8211; auch darum, die Haltung, die in der Erstinformation bereits sp&#252;rbar war, in den Dialog und das Bewusstsein der Mitarbeiter zu bringen. Die Haltung: &#8222;Wir sind da. Wir nehmen die Situation mit allem, was dazu geh&#246;rt, an. Wir stellen uns der Verantwortung f&#252;r unsere Mitarbeiter, unser Unternehmen, und die Familien. Wir f&#252;hren den Prozess und geben unser Bestes, bis entschieden ist, wo die Reise hingeht.&#8220; In Krisenzeiten muss die fehlende &#228;u&#223;ere Sicherheit ersetzt werden durch eine andere Form von Sicherheit: zu wissen und Vertrauen in die F&#252;hrung zu haben, dass ich als Mitarbeiter zum gegebenen Zeitpunkt zu den wichtigen Themen informiert werde und in einen wertsch&#228;tzenden&lt;br class='autobr' /&gt;
Dialog eingebunden bin.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Vertrauen, das auf dieser Grundlage entstand, gab den Mitarbeitern Raum, sich zu &#246;ffnen und sich in der eigenen Verletzlichkeit und Angreifbarkeit zu zeigen, mit allen Widerst&#228;nden, &#196;ngsten und N&#246;ten. Den Dialog mit den Mitarbeitern im F&#252;hrungs-Tandem zu f&#252;hren, war Ausdruck f&#252;r das in diesem Prozess zentrale Prinzip, sich gegenseitig verantwortlich zu f&#252;hlen. Auch war damit der Vorteil verbunden, dass die jeweils f&#252;r den Bereich verantwortliche F&#252;hrungskraft einen Sparringspartner an der Seite hatte, der aus einer anderen Rolle heraus agierte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit etwas mehr Distanz zu den Mitarbeitern als die eigene F&#252;hrungskraft, konnte er den Prozess unterst&#252;tzen, indem er eigene Sichtweisen erg&#228;nzte, einen Perspektivwechsel erm&#246;glichte und zu neuen Fragen anregte. Das Element des Feedbacks, als weiteren unverzichtbaren Teil lebendiger Kommunikation, spielte in diesem Prozess eine wesentliche Rolle. So geben sich die im Tandem agierenden F&#252;hrungskr&#228;fte gegenseitig Feedback, um ihr eigenes Selbstbild &#252;berpr&#252;fen zu k&#246;nnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;N&#228;he herzustellen, war nicht nur im Kontakt mit den Mitarbeitern ein Schl&#252;sselelement. Die Zusammenarbeit mit allen wichtigen Stakeholdern, war ein weiterer kritischer Erfolgsfaktor im Prozess. Dies gilt insbesondere f&#252;r die Kooperation mit den Mitarbeitervertretern. Diese im Sinne einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit auf Augenh&#246;he zu gestalten mit hoher gegenseitiger Wertsch&#228;tzung und im Respekt der unterschiedlichen Rollen, war entscheidend f&#252;r einen weitestgehend reibungslosen Verlauf und eine nachhaltige Akzeptanz der Ergebnisse, die zwangsl&#228;ufig zu Einschr&#228;nkungen f&#252;r alle f&#252;hrten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Verst&#228;ndnis und die Haltung, in gemeinsamer Verantwortung f&#252;r das Unternehmen zu handeln und dennoch der Unterschiedlichkeit der Perspektiven Raum zu geben, waren tragende S&#228;ulen des Erfolgs.&lt;/p&gt;
&lt;h3 class=&#034;spip&#034;&gt;Lektion 6&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;Im Au&#223;en:&lt;br class='autobr' /&gt;
Orientierung und Verl&#228;sslichkeit als Rollenvorbild geben&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Innen:&lt;br class='autobr' /&gt;
Von den Anderen nicht mehr erwarten, als ich selbst zu geben bereit bin&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Oft werden Krisen, die f&#252;r Unternehmen existentieller Natur sind, in einem Ungleichgewicht letztlich zu Lasten der Mitarbeiter ausgetragen. Entscheidungen, die vom Management zur Krisenbew&#228;ltigung getroffen werden, klammern die Managementebene von vorneherein aus. Unabh&#228;ngig davon, ob dies personelle Entscheidungen sind oder ob es um finanzielle Einschnitte geht, die Entscheider sehen sich oft selbst nicht als Teil des Problems.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Ungleichheit, die damit das Macht- und Entscheidungsgef&#252;ge in der betroffenen Organisation systemisch untermauert, f&#252;hrt &#8211; sei es bewusst oder unbewusst &#8211; zu einer Aufteilung in Opfer- und T&#228;terrollen. Ein Prinzip, das der Bew&#228;ltigung einer Krise in gegenseitiger Verantwortung und Wertsch&#228;tzung, nicht entsprechen kann. Auch wenn die Misserfolgsfaktoren oft woanders gesucht werden, sind dies meist dem System immanente Fehler, die dann oft auch zum Scheitern im Krisenmanagement f&#252;hren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;F&#252;hrung selbst als kritische Variable im Krisenprozess zu betrachten, die nicht nur den Ver&#228;nderungsprozess steuert und verantwortet, sondern sich selbst auch einer grundlegenden Ver&#228;nderung der &#228;u&#223;eren Rahmenbedingungen und des inneren Prozesses stellen muss, ist ein unabdingbarer Teil der Erfolgsgeschichte und sicher auch zugleich der anspruchsvollste.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es erfordert Disziplin, sich als F&#252;hrungsteam neben der allt&#228;glichen Routine, regelm&#228;&#223;ige Auszeiten zu organisieren, um das eigene Denken und Handeln gemeinsam zu reflektieren, sich gegenseitig in der Wahrnehmung des eigenen Verhaltens zu spiegeln und die bevorstehenden Ma&#223;nahmen und Initiativen miteinander immer wieder kritisch unter die Lupe zu nehmen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Referenzfall war es f&#252;r uns eine logische Konsequenz, aus dem gemeinsamen Prozess und der daraus gewonnenen Haltung, nur Dinge entscheiden und vertreten zu k&#246;nnen, die wir in der Konsequenz auch auf uns selbst anwendeten. Dies hat zu einer hohen Glaubw&#252;rdigkeit beigetragen, so dass wir die notwendigen materiellen Einschnitte machen konnten, die letztlich ma&#223;geblich f&#252;r die Zukunftsf&#228;higkeit der Organisation waren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In keinem Fall wurde von den Mitarbeitern in Zweifel ge- zogen, dass wir hier uneingeschr&#228;nkt unseren Worten Taten folgen lie&#223;en und als Vorbild agierten. Dies war so etwas wie ein unausgesprochener, absolut verl&#228;sslicher Ehrenkodex. Die Achtung der Mitarbeiter zu gewinnen, war ein Teil des Erfolgs, die Achtung gegen&#252;ber sich selbst auch in politisch und wirtschaftlich turbulenten Zeiten zu bewahren, der jedoch weitaus h&#246;here Lohn.&lt;/p&gt;
&lt;h3 class=&#034;spip&#034;&gt;Ausblick&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;Nachhaltige Zukunftsf&#228;higkeit imAu&#223;en wie im Innen&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was bedeutet dieses viel zitierte Schlagwort der Zukunftsf&#228;higkeit in den Augen von mir, die ich selbst Teil eines Prozesses war, in dem Zukunftsf&#228;higkeit nicht das Ziel, sondern vielmehr die Konsequenz aus dem Handeln entlang des Weges war. &#196;hnlich wie eine Organisationskultur nicht direkt beeinflussbar ist, sondern das Ergebnis aus einer Summe von Initiativen darstellt, ist auch die Zukunftsf&#228;higkeit einer Organisation Ausdruck eines lebendigen Prozesses des Miteinanders.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ausgehend von einem gemeinsamen strategischen Entstehungsprozess steht das Fundament einer zukunftsf&#228;higen Organisation auf zwei wesentlichen S&#228;ulen: einem F&#252;hrungsverst&#228;ndnis von gegenseitiger und gemeinsamer Verantwortung sowie einer lebendigen Kommunikation, getragen von einem fundierten Dialog zwischen F&#252;hrungskr&#228;ften und&lt;br class='autobr' /&gt;
Mitarbeitern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dieser Dialog sollte so gestaltet sein, dass er alle Ebenen der Organisation durchdringt und ein Netzwerk entstehen l&#228;sst, das sich nicht in Hierarchien und Funktionen verf&#228;ngt, sondern die unterschiedlichsten Perspektiven in Verbindung zueinander bringt. Um Krisen zu bew&#228;ltigen und im Innen wie im Au&#223;en gest&#228;rkt daraus hervorzugehen, sollte dies die oberste Maxime eines verantwortlich handelnden F&#252;hrungsteams sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Frage, inwieweit eine F&#252;hrungskraft in der Lage ist, ihre Mitarbeiter souver&#228;n durch eine Krise zu f&#252;hren, h&#228;ngt auch wesentlich davon ab, wie sie sich selbst durch die Krise hindurch steuern kann. Dazu braucht es ein hohes Ma&#223; an Bewusstheit sowie die Bereitschaft, den da mit verbundenen eigenen Entwicklungs- und Ver&#228;nderungsprozess anzunehmen. Krisenzeiten verlangen von allen Beteiligten ein &#252;berdurchschnittliches Engagement und die Bereitschaft, sich selbst zur&#252;ckzunehmen und alle Energie auf das gemeinsame Ziel hin auszurichten. F&#252;hrungskr&#228;fte und Mitarbeiter tun gut daran, sich die daf&#252;r notwendigen Kompetenzen bereits in &#8222;ruhigeren&#8220; Zeiten anzueignen. Nur wer nachhaltig und vorausschauend&lt;br class='autobr' /&gt;
die eigene Zukunftsf&#228;higkeit im Auge beh&#228;lt, hat die Voraussetzungen daf&#252;r geschaffen, auch Krisen im umfassenden Sinne gesund zu &#252;berstehen und gest&#228;rkt daraus hervor zu gehen. Dies gilt f&#252;r Personen genauso&lt;br class='autobr' /&gt;
wie f&#252;r Organisationen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dr. Regina Hauser&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&#034;http://www.hauser-one.com&#034; class='spip_url spip_out auto' rel='nofollow external'&gt;www.hauser-one.com&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;
		
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